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Informationstechnologie (IT)

Leitung:
Heino von Schuckmann
In de Bost 29
22587 Hamburg
Tel.: 040/86648931
Mobil: 0173/5498951
e-mail: heino.von.schuckmann@web.de

 

 

 

Ausgangslage

Große IT-Projekte werden zunehmend als langfristige Vertragsbeziehungen mit Betriebselementen ausgestaltet. Dies liegt zum einen daran, dass sie eine erhebliche Umsetzungzeit einzukalkulieren haben. Nicht selten werden gerade bei der öffentlichen Hand komplexe Systeme über einen Zeitraum von beispielsweise bis zu 5 Jahren ausgerollt. Zum anderen bedürfen komplexe Systeme in zunehmendem Umfang der Pflege. Diese umfasst die Wartung, jedoch auch die Weiterentwicklung und Anpassung an sich verändernde interne Strukturen. Hinzu kommt, dass Auftragnehmer in zunehmendem Umfang Betriebsaufgaben im eigentlichen Sinne übernehmen. Hierzu gehört nicht nur das klassische Outsourcing von Speicherelementen sondern auch neuartige, hybride Formen wie die Übernahme der Verantwortung bei TK-Anlagen auf der Basis von Verfügbarkeitsgarantien. Hierbei besteht die Besonderheit, dass die Infrastruktur nicht mehr, wie bei klassischem Outsourcing in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers bereitgestellt wird. Vielmehr baut der Auftragnehmer seine Infrastruktur bei dem Auftraggeber auf und betreibt sie dort. Schließlich kann die Zusammenarbeit auch eine vollständige Auslagerung von IT-Infrastruktur umfassen, bis hin zu einer Übertragung von Verwaltungsgeschäftsprozessen.

Analyse

Bei allen oben genannten Modellen ähneln sich jedoch die Probleme bei der Strukturierung, Umsetzung und Begleitung des entsprechenden Projekts:

Zunächst ist regelmäßig ein Vergabeverfahren durchzuführen, das den einschlägigen rechtlichen Bestimmungen genügt. Wesentliche Stichworte sind hier die Wahl zwischen flexiblen Verfahren (Verhandlungsverfahren und wettbewerblicher Dialog) einerseits und den eigentlichen im Vergaberecht vorrangigen statischen Verfahren (Offenes bzw. Nichtoffenes Verfahren).

Das Verfahren ist so zu strukturieren, dass es in überschaubarer Zeit effizient durchgeführt werden kann und die ausgeschriebene Leistung nicht bereits bei Zuschlag veraltet ist.

Des Weiteren ist die Leistung vertraglich zu verankern. Die abschließende und vollständige Beschreibung des Vergabegegenstandes stellt bei allen Arten komplexer IT-Beschaffungen eine Herausforderung dar. Gleiches gilt für ein Anreizsystem, um beide Seiten zur wirtschaftlichen und effizienten Projektumsetzung zu veranlassen. Des Weiteren ist den schnellen Innovationszyklen im IT-Bereich Rechnung zu tragen. Besonders in sicherheitsrelevanten Bereichen wird häufig auch eine Projektgesellschaftsstruktur möglicherweise mit einer gesellschaftsrechtlichen Beteiligung der öffentlichen Hand in Betracht kommen. Schließlich ist für die Umsetzung ein effizientes Projektmanagement zu etablieren.

Tätigkeitsbereich

Der Arbeitskreis IT wird sich den oben genannten Fragen im Einzelnen zuwenden. Ebenso wie die übrigen Arbeitskreise des Verbandes soll sich der AK IT zunächst mit einer Projektanalyse befassen. Er wird hierzu eine Reihe von Projekten aus den oben benannten Bereichen auswählen und die operativ Verantwortlichen bitten, ihre Erfahrungen zu schildern.

Gegenstand des Arbeitskreises soll zudem die Entwicklung tragfähiger Projektstrukturen sein, um Potenzial für die öffentlich-private Zusammenarbeit bei IT-Projekten besser ausschöpfen zu können. Hierzu zählen insbesondere sachgerechte Strukturen für die Durchführung entsprechender Vergabeverfahren. Ziel ist es, durch eine Lösung konkreter Projekte zu Empfehlungen zu gelangen, wie effizienter und schneller und damit für alle Seiten wirtschaftlicher durchgeführt werden können. 

Im Arbeitskreis IT können alle Experten mitwirken, die an verantwortlicher Stelle IT-Projekte mit PPP-Bezug verfolgen. Dies gilt sowohl für Vertreter der öffentlichen Hand als auch der privaten Seite. Experten für IT-Technologie sind ebenso willkommen wie Verantwortliche für den betriebswirtschaftlichen oder rechtlichen Teil dieser Projekte.

PPP Schule Offenbach 024 20060921 bearbeitet start

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