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IT für Kommunen

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Partnerschaftsmodell erfolgreich umgesetzt: Wivertis Wiesbaden

Moderne Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) ermöglicht eine transparente Sicht auf die Kosten der öffentlichen Haushalte und trägt dazu bei, sie langfristig zu entlasten. Deshalb bringen immer mehr Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen ihre Informationstechnik (IT) auf den neuesten Stand. Denn jeder in die IT-Infrastruktur investierte Euro kann zu Einsparungen in Höhe von 1,80 Euro führen, so eine Analyse der EU-Kommission. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden entschied sich daher, ihre IT-Abteilung zum 1. Januar 2005 in ein Joint Venture mit einem privaten Partner zu verlagern.

Gemeinsam mit Siemens IT Solutions and Services (damals Siemens Business Services) gründete Wiesbaden die Wivertis Gesellschaft für Informations- und Kommunikationsdienstleistungen mbH, an der die Stadt 49,9 Prozent und das Unternehmen 50,1 Prozent der Anteile halten. Wivertis steht für Wiesbadener Verfahrens-, Telekommunikations- und Infrastruktur-Services. Der Vertrag sieht vor, dass die Gesellschaft die gesamte Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) der Landeshauptstadt betreibt. Der Betrieb von Endgeräten, Hotline, Rechenzentren, Servern, Netzwerken und der Telekommunikation ist seither Aufgabe der Private Public Partnership (PPP). Eine weitere, in Deutschland bisher einmalige Besonderheit: Das Joint Venture agiert bundesweit als Kompetenzzentrum für deutsche Kommunen. Damit haben interessierte Städte die Möglichkeit, sich über eine Kooperation mit dem IT-Dienstleister zu informieren, wie sie ihre Kosten senken und den Service für ihre Bürger verbessern können.

Projektvolumen

ca. 82 Mio EUR

Akteur im Mitgliedsunternehmen

Ralf Oestereich

Geschäftsführer WIWERTIS GmbH

Projektbeteiligte

Siemens AG IT Solutions and Services       

Landeshautstadt Wiesbaden



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