Westdeutsches Protonentherapiezentrum, Essen (WPE)
Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Projektkonzeption und Bedeutung:
Mit dem Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) wird eine Lücke in der Behandlung von Krebsgeschwüren (speziell Tumore, die nicht durch die gängige Röntgenbestrahlung behandelt werden können, besonders tief im Körper sitzen oder sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu lebenswichtigen Organen befinden) geschlossen. Neuartig sind neben der Art der Behandlung auch Finanzierung und Betrieb des Therapiezentrums. Planung, Bau, Finanzierung und (nicht-medizinischen) Betrieb übernimmt eine eigens gegründete Objektgesellschaft. Das Projekt spielt eine Vorreiterrolle im Public Private Partnership in Deutschland.
Nach rund vierjähriger Bauzeit sollen ab 2009 stufenweise jährlich bis zu 2.200 Patienten an vier Plätzen behandelt werden. Im Anschluss an die 15-jährige Betriebszeit übernimmt die Universitätsklinik Essen die Anlage vollständig. Der Effizienzvorteil liegt bei über 20 Prozent.
Das Projekt mit seiner innovativen Finanzierung wurde mit dem PPP Deal of the Year Award 2006 sowie als European Healthcare Deal of the Year 2006 ausgezeichnet.
Projektvolumen
Investitionsvolumen:
ca. 127 Mio. Euro
Projektvolumen:
ca. 300 Mio. Euro
Bauzeit:
11/2006 bis 07/2010
Projektdaten:
Bruttogeschossfläche: ca. 10.200 m²
Technik: Zyklotron, 3 Gantries, 1 Fixbeam
Akteur im Mitgliedsunternehmen
Kontaktadresse für Fragen, Anregungen sowie Informationsbedarf:
STRABAG Real Estate GmbH
Direktion Public Private Partnership
Dr. Marc Hennemann
Siegburger Straße 229c
D-50679 Köln
Tel. +49 (0)2 21. 8 24-3155 · Fax +49 (0)2 21. 8 24-2526
www.strabag-real-estate.de
Projektbeteiligte
Auftraggeber:
Westdeutsches Protonentherapiezentrum, Essen
PPP-Projektgesellschaft:
STRIBA Protonentherapiezentrum Essen GmbH
(Jointventure aus STRABAG und IBA)
Strukturierung, FM-Dach&Fach und Sponsor:
STRABAG Projektentwicklung GmbH
ZÜBLIN Development GmbH
Protonen- / Medizintechnik und Sponsor:
IBA Ion Beam Applications S.A., Belgien
Architekt:
Woernerundpartner Planungsgesellschaft mbh
Generalunternehmer Bau:
STRABAG AG
Facility Management:
Schubert Unternehmensgruppe
Finanzierung:
Deutsche Bank / FORTIS Bank
